Berufsschule

Das Duale System

Wer eine betriebliche Ausbildung beginnt, meldet sich zugleich im Berufskolleg für die zuständige Fachklasse in der Berufsschule an. Die beiden Lernorte Betrieb und Berufsschule wirken eng zusammen. Gemeinsam vermitteln sie auf der Grundlage aufeinander abgestimmter Ausbildungsordnungen (Betrieb) und Lehrpläne (Berufsschule) eine Berufsausbildung. Daher arbeiten natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer mit den Ausbildern der Betriebe zusammen.

Aufgabe der Berufsschule

Die Berufsschule hat mehrere Aufgaben. Zum einen ist sie schulischer Partner in der Ausbildung. Wer eine Berufsausbildung in einem Betrieb beginnt, besucht zugleich auch die Berufsschule. Sie vermittelt den schulischen Teil der Berufsausbildung (Grund- und Fachbildung) und fördert die allgemeine Bildung.

Unterricht

Für Ausbildungsberufe werden Fachklassen gebildet. Die Schülerinnen und Schüler besuchen ihre Fachklasse je nach Ausbildungsordnung zwischen zwei und dreieinhalb Jahre. Der Unterricht findet entweder an einzelnen Schultagen oder wochenweise als Blockunterricht oder in Kombination von Teilzeit- und Blockunterricht statt.

Abschlüsse

Mit dem erfolgreichen Berufsschulabschluss wird den Absolventinnen und Absolventen unabhängig vom Berufsabschluss ein dem Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10 – gleichwertiger Abschluss zuerkannt. Wer eine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erreicht, die Berufsabschlussprüfung besteht und Englisch- oder andere Fremdsprachenkenntnisse auf Fachoberschulniveau nachweist, erwirbt den mittleren Schulabschluss (FOR).